Ihre Spende sitzt: Domstühle suchen Paten

Für die neuen Stühle des Hildesheimer Doms werden Paten gesucht.Die Entscheidung ist nicht leicht gefallen. Bank? Oder Stuhl? Die Bank ist vertraut, natürlich. Dicht an dicht sitzt man an hohen Festtagen in der langen Reihe. Das hat jetzt ein Ende: Jeder Gottesdienstbesucher findet Platz auf einem eigens für den Dom gefertigten Holzstuhl aus Eiche.

Die filigranen, leichten Holzstühle werden im sanierten Dom die bisherigen unbeweglichen Kirchenbänke ersetzen. Durch eine Kniebank, die das Niederknien zur heiligen Wandlung ermöglicht, werden die Stühle zu einer Reihe verbunden. Im Gegensatz zu den Kirchenbänken vermitteln die Stühle einen leichter, lichter und freier wirkenden Raumeindruck. Der neue Domstuhl bietet eine deutlich höhere Flexibilität für alle Arten von Gottesdiensten. So können die Stühle immer wieder neu gruppiert werden. Bei einer Taufe können sie beispielsweise ganz einfach um das Taufbecken herum aufgestellt werden. Überdies sind die neuen Stühle ergonomisch, sie ermöglichen also das gesunde Sitzen.

Zweierlei Stuhlformen stehen zur Wahl

Domkapitel und Dombauverein würden sich sehr freuen, Sie als Patin oder Paten für einen neuen Domstuhl begrüßen zu dürfen. Zur Auswahl stehen dabei zweierlei Arten von Stühlen.Zum einen sind das die die sogenannten Standardstühle, von denen es 240 Exemplare gibt. Diese gehören zur permanenten Ausstattung des Doms, die bei besonderen Veranstaltungen wie etwa der Chrisam-Messe aufgestockt werden kann. Für derlei Anlässe werden 480 sogenannte Bedarfsstühle angeschafft. Da sich beide Stühle in der Ausstattung unterscheiden und zudem nur die Standardstühle durchgängig im Dom aufgestellt sind, gibt es auch in der Patenschaft Unterschiede. So ist etwa ein Exemplar der Bedarfsstühle bereits für 150 Euro pro Stück zu bekommen, Standardstühle schlagen mit 250 Euro zu Buche.

 Weihbischof em. Hans-Georg Koitz

Zum Aufruf von Weihbischof em. Hans-Georg Koitz

 

Tag des Stühlerückens für Paten

Jeder Patenschaft ist ein bestimmter Stuhl zugeordnet. „Die Stühle sind mit Nummern ausgestattet und jeder Spender erhält eine Urkunde, aus der hervorgeht, für welchen der Stühle er die Patenschaft übernommen hat“, sagt Dr. Ralf Tappe, Geschäftsführer des Hildesheimer Dombauvereins. Die Stuhlpaten können die Sitzgelegenheiten sogar vor der offiziellen Eröffnung des Doms in Augenschein nehmen, sie werden nämlich vom Domkapitel und Dombauverein vorab zum „Stühle rücken“ in den Mariendom eingeladen.

Für Fragen steht Herr Dr. Tappe gerne zur Verfügung: Tel. 05121 – 307-216, info@dombauverein-hildesheim.de